Sind Belohnungen für Mitarbeiter motivationsfördernd?

Jedes Unternehmen lebt von der Arbeitseinstellung und damit den Leistungen seiner Mitarbeiter. Macht der Mitarbeiter seinen Job gut, erzielt er Gewinne oder erreicht zumindest Kunden- oder Patientenzufriedenheit. Er erreicht also gute Ergebnisse.

Ist ein Mitarbeiter weniger motiviert, ist es sehr wahrscheinlich dass seine Arbeit darunter leidet.

Aber kann man Mitarbeiter überhaupt wirklich motivieren?

Reinhard Sprenger, Autor des Bestsellers Mythos Motivation sagt: „ Das ist eigentlich unmöglich.“

Zwar versuchen Unternehmen durch allerlei Anreize wie Firmenwagen, Bonuszahlungen, Vergünstigungen oder Geschenke den Mitarbeitern ihre Wertschätzung zu zeigen, jedoch kann so etwas auch ins Leere laufen.

Sprenger ist der Meinung dass hier ein Teufelskreis in Gang gesetzt wird und das letztendlich die Arbeit nicht mehr im Vordergrund steht, sondern die Belohnungen. Diese müssten dann stetig steigen um die Mitarbeiter bei Laune zu halten.

Die meisten Menschen sind deshalb motiviert, weil sie ihren Arbeitsplatz zur Sicherung ihrer Existenz brauchen. Sie gehen deswegen arbeiten, weil sie Geld zum Leben benötigen.

Die innere Motivation aufrecht zu erhalten ist deswegen ein feinfühliges und sensibles Thema, dass es jeden Tag neu zu hinterfragen gilt.

Führungskräfte sollten sensibel genug sein, die wahren Antreiber ihrer Mitarbeiter zu erkennen.

Für fast jeden Mitarbeiter ist es wichtiger ein Lob vom Chef zu erhalten als ein Lob vom eigenen Partner oder von Freunden. Lob ist also schon mal eins der wichtigsten Gebote Wertschätzung zu zeigen.

David McClelland (Human Motivation) zeigt die drei wichtigsten Bedürfnisse auf, die für Mitarbeiter motivierend sind:

Menschen wollen ihre Ziele erreichen

Und sie wollen dass das bemerkt wird. Sie möchten stolz auf ihr Tun sein und entsprechend vermeiden sie Situationen in denen keine Aussicht oder nur eine geringe Aussicht auf Erfolg besteht.

Menschen suchen soziale Beziehung und Zugehörigkeit

Erfolg lässt sich erst dann richtig genießen, wenn er durch andere bestätigt wird. Dann auf Anerkennung erfolgt in der Regel auch Zugehörigkeit.

Macht motiviert

Die beiden ersten Positionen führen automatisch zu einem gewissen Einfluss auf die jeweilige Gruppe. Respekt, Einfluss und Status steigen. Das ist ein enormer Ansporn und eine hohe Motivation. Studien zeigen immer wieder: Das permanente Gefühl von Ohnmacht demotiviert Menschen und macht sie sogar krank.

Es reicht also nicht als Chef zu sagen: „Nicht kritisiert ist Lob genug.“

Im Gegenteil. Ihre Mitarbeiter müssen wissen, dass ihre Arbeit geschätzt wird.

Regelmäßiges Lob ist ein wichtiger Motivator. Damit ihre Mitarbeiter aber dauerhaft am Ball bleiben, sollten Sie auch die ehrliche Anerkennung dahinter spüren.

Zeigen Sie täglich was Ihnen Ihre Mitarbeiter wert sind.

Auch in dem Fachbuch von Andrea Lehwald, ein Rundumpaket zum Thema "Krankenpflege- Personal finden und binden" findet man viele interessante Anleitungen zum Thema Mitarbeitermotivation.

 

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